Petition zur Verbannung der Nutzung, Produktion und Einfuhr des Folterhormons PMSG
Wir unterstützen die von der Stiftung für das Tier im Recht und dem Tierschutzbund Zürich initiierte Petition für diese wichtige nationale Kampagne, der wir zusammen mit verschiedenen anderen Schweizer Organisationen beigetreten sind.
Am 20. Juni 2025 hat die Nationalrätin Meret Schneider (Grüne) beim Bundesrat einen Antrag zur Verbot der Nutzung, Produktion und Einfuhr von PMSG (Serumgonadotropin von tragenden Stuten) in der Schweiz eingereicht. PMSG ist ein Hormon, das zur Steigerung der Fruchtbarkeit in der industriellen Fleischproduktion verwendet wird, indem Geburten synchronisiert und die Produktionseffizienz maximiert wird. Es wird auf äußerst grausame Weise aus dem Blut tragender Stuten gewonnen, vor allem in Argentinien, Uruguay und Island, wo etwa 15.000 Tiere unter miserablen Bedingungen leben, mit schweren und schmerzhaften Praktiken: Wöchentliche Entnahmen von bis zu 10 Litern Blut, körperliche Misshandlungen, Gewalt und invasive Eingriffe an den Halsvenen.
Seit 2022 hat die Schweizer Schweineindustrie ein freiwilliges Verbot der Verwendung dieses Hormons eingeführt, aber es handelt sich um eine private Maßnahme, die jederzeit widerrufen werden kann. Aus diesem Grund fordern Meret Schneider und die Tierschutzorganisationen jetzt ein gesetzliches Verbot, das der Schweiz rechtliche Sicherheit bieten und ein Beispiel für andere Länder sein würde. Daher verlangen wir gesetzlich, das Verwendung, die Produktion und die Einfuhr des Folterhormons PMSG zu verbieten.
Unterzeichnen Sie hier: https://act.campax.org/petitions/forderung-fur-ein-gesetzliches-verbot-fur-das-qualhormon-pmsg
Danke!
Kampagne: Stoppt die Tötung von Hühnern und Hennen!
Hühner (männlich und weiblich), Legehennen und männliche Küken sind die Zuchttiere, die am häufigsten ausgebeutet und getötet werden. Ohne dabei in Betracht zu ziehen, wie viele davon in Schlachthöfen getötet werden (oder auch lebend zerhackt, im Falle der Küken). Das sind wirklich enorme Zahlen.
Doch was können wir für sie tun?
Wir können Menschen über viele Aspekte informieren:
• wir können erklären, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist wie rotes Fleisch, daher hat es keinen Sinn, rotes Fleisch zu meiden, und dafür Hühnchen zu essen: Wenn uns unsere Gesundheit am Herzen liegt, dann müsste Fleisch immer, durch pflanzliche Produkte ersetzt werden;
• wir können zum Nachdenken anregen, und darauf hinweisen, dass Hühner und Hennen sehr intelligente und liebevolle Tiere sind, genauso wie Hunde und Katzen;
• wir können darlegen, dass die Eierproduktion niemals ohne die Tötung von Hühnern und männlichen Küken erfolgen kann. In keinem Zuchtbetrieb ist das möglich;
• wir können erklären, dass es wirklich leicht ist, Eier wegzulassen, in der Küche gibt es eine Menge Alternative hierzu.
Ein Flyer zum Nachdenken
Um Ihnen zu helfen, all diese Konzepte zu erklären, haben wir einen Flyer erstellt. Dieser kann als PDF heruntergeladen, und so an Freunde und Bekannte weitergeleitet werden. Der Flyer hilft, "die Verbindung herzustellen", um zu verstehen, dass der Unterschied zwischen Tieren nur in unseren Augen und in unserem Kopf existiert, er ist nicht real; auf der Rückseite ist ein Text angegeben, der erklärt, wie neugierig und intelligent Hühner sind, genauso wie andere Säugetiere. Zudem wird erklärt, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist, wie jede andere Fleischsorte.
Beginnen Sie sofort mit der Verteilung: In nur kurzer Zeit, können Sie eine sehr nützliche Aufklärungsarbeit leisten!
Download Flyer
Wer braucht Milch?

Mutterkühe werden sofort von ihren Kleinen nach der Geburt getrennt
Sicherlich haben wir alle schon einmal Kühe auf der Weide gesehen, dieselben Kühe werden auch häufig auf Milchverpackungen abgebildet. Trotz allem kennen nur Wenige, den Ablauf der Milchproduktion. Viele denken, dass Kühe während ihrer Lebenszeit auf natürliche Weise dauernd Milch produzieren. In Wirklichkeit ist es aber so, dass auch Kühe ihre Kleinen gebären müssen, um Milch zu produzieren, genauso wie alle anderen Säugetiere. Normalerweise werden die Kälber kurz nach ihrer Geburt von ihren Müttern durch ihre Halter getrennt, und das geschieht auch in der Schweiz so.
FRAGEBOGEN ÜBER DIE SCHWEIZER FAKULTÄTEN
In den Schweizer medizin-wissenschaftlichen Fakultäten sind Sezierungen an lebenden Tieren (oder Tiere, die für diesen Zweck zuvor getötet wurden) weit verbreitet. Dieser Vorgehensweise stehen immer mehr Studenten sehr kritisch gegenüber (ob nun aus ethischen, wie auch wissenschaftlichen Gründen). Die Studenten fühlen sich im Stich gelassen, und stehen Dozenten häufig ängstlich gegenüber (die Gründe hierfür sind offensichtlich). Und dabei existiert überhaupt kein Gesetz, das Sezierungen an Universitäten vorschreibt. D. h. Universitäten können freiwillig entscheiden, ob sie mit solchen grausamen Methoden weitermachen, die aus finsterer Vergangenheit stammen, oder ob sie den Studenten Alternativmethoden zur Verfügung stellen. Alternativmethoden, die weltweit eingesetzt werden und bewiesen haben, dass sie bei der Ausbildung zukünftiger Mediziner, Biologen, Forschern, etc. sogar effizienter und erfolgreicher sind. Aus diesem Grund haben wir den folgenden Fragebogen ausgearbeitet. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus, und verteilen Sie ihn an andere Betroffene. Wir bitten Sie dann den ausgefüllten Fragebogen an ATRA zurückzusenden. Das ist ein erster Schritt. Der Fragebogen kann sowohl von Studenten, Mitarbeitern als auch von Forschern der wissenschaftlichen Fakultäten ausgefüllt werden.
Geben wir den Tieren eine Stimme